Aktuelles

20. / 21.06.2018

Gesundheitsministerkonferenz beschließt Leitbild ÖGD

 

Vor zwei Jahren wurde der Prozess zur Erstellung eines modernen Leitbildes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst eingeleitet.

 

Hintergrund war, dass die Bezeichnung des ÖGD als dritte Säule im Gesundheitswesen, neben der ambulanten und der stationären Versorgung, die aktuellen Herausforderungen nicht umfassend genug abbildet.

 

Als Ergebnis einer breiten Diskussion beschloss nun die 91. GMK in Düsseldorf das Leitbild: "Der Öffentliche Gesundheitsdienst: Public-Health vor Ort?". Es zeigt den ÖGD als ein professionelles Netzwerk, das mit und in allen Gesundheitsbereichen von der Prävention und Gesundheitsförderung, dem Gesundheitsschutz bis zur Versorgung kooperativ und koordinierend tätig ist.

 

Es sieht den ÖGD als einen zentralen Akteur der öffentlichen Sorge um die Gesundheit aller (Public Health) und schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Praxis ebenso wie zwischen Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung.

 

Es soll insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Gesundheitsämtern Orientierung geben.? heißt es in der Begründung.

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Beschluss vom 20. / 21.06.2018
91_GMKBeschluss_Leitbild ÖGD.pdf
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Leitbild für einen modernen Öffentlichen Gesundheitsdienst
Leitbild_ÖGD Public Health vor Ort.pdf
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11.05.2018

121. Deutsche Ärztetag bekennt sich zur Stärkung der Ärztinnen und Ärzte des ÖGD

 

 

Die Vertreter des ÖGD auf dem 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt: v.l. Dr. Anne Bunte (Köln), Dr. Karl Breu (Weilheim), Petra Albrecht (Meißen), Dr. Johannes Nießen (Hamburg)
Die Vertreter des ÖGD auf dem 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt: v.l. Dr. Anne Bunte (Köln), Dr. Karl Breu (Weilheim), Petra Albrecht (Meißen), Dr. Johannes Nießen (Hamburg)
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Auszug aus dem Beschlussprotokoll
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26.04.2018

Berufsverband protestiert gegen Ungleichbehandlung der Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern

In Osnabrück protestierten rund 400 Medizinerinnen und Mediziner aus bundesdeutschen Gesundheitsämtern, auch aus Sachsen, gegen Nachwuchsmangel und schlechte Bezahlung im Vergleich zu den Krankenhausärzten. Aufgerufen zu der Protestkundgebung haben die Bundesverbände der Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes anlässlich ihres Wissenschaftlichen Kongresses.

 

 

Auch die aktuelle Tarifeinigung im öffentlichen Dienst zwischen Kommunen und Bund mit den Gewerkschaften Verdi und dbb tarifunion kann die Benachteiligung der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) im Vergleich zu den Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken nicht ausgleichen.

 

 

Der Berufsverband fordert daher, auch die ÖGD-Ärzte nach den Tarifabschlüssen des Marburger Bundes (MB) für Klinikärzte zu bezahlen. „Alles andere ist für uns eine Katastrophe, die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern geht Jahr für Jahr zurück, wir bekommen so keinen Nachwuchs mehr“, so Dr. Ute Teichert, Vorsitzende des BVÖGD. Die Gehaltsdifferenz beträgt rund 1.000 bis zu 1.500 Euro pro Monat.

 

 

Die vielfältigen Aufgaben der Gesundheitsämter für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sind gefährdet, unter anderem: Schuleingangsuntersuchungen, Kariesprophylaxe in Kindergärten und Schulen, sauberes Trinkwasser, aufsuchende Betreuung von psychischen Erkrankten, Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz und Untersuchungen auf ansteckende Erkrankungen.

 

 

Den kommunalen Arbeitgebern sind diese Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger nicht das gleiche Geld wert, das Ärzte in anderen Tarifen erhalten. Deshalb können freiwerdende Stellen nicht mehr nachbesetzt und die Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen nicht mehr adäquat erledigt werden.

 

 

Die Gehaltsunterschiede zwischen ÖGD- und Klinikärzten ergeben sich aus unterschiedlichen Tarifregelungen. In kommunalen Krankenhäusern gilt der vom Marburger Bund mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ausgehandelte eigenständige Tarifvertrag. Ärztinnen und Ärzte in Gesundheitsämtern werden in den meisten Bundesländern nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt.

 


11.04.2018

Landesverband der Ärzte und Zahnärzte des ÖGD zum Jahresgespräch im Sozialministerium

 

 

Zu Gast bei Gesundheitsministerin Klepsch, Referatsleiterin Heidrun Böhm und Abteilungsleiter Dr. Stephan Koch: LV-Vorsitzender Dr. Harald Uerlings, Leiter Gesundheitsamt Chemnitz und dessen 1. Stellvertreterin Dr. Grit Hantzsche, Fachzahnärztin ÖGW im Ge

Zu Gast bei Gesundheitsministerin Klepsch, Referatsleiterin Heidrun Böhm und Abteilungsleiter Dr. Stephan Koch: LV-Vorsitzender Dr. Harald Uerlings, Leiter Gesundheitsamt Chemnitz und dessen 1. Stellvertreterin Dr. Grit Hantzsche, Fachzahnärztin ÖGW im Gesundheitsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (v.l.n.r.)

Zum turnusmäßigen Austausch empfing Staatsministerin Klepsch am Mittwoch den Vorstand des sächsischen Landesverbandes der Ärzte und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD).

 

Das Sozialministerium beteiligt sich seit vielen Jahren an verschiedenen Maßnahmen, um Ärzte für einen Einsatz in den Gesundheitsämtern zu gewinnen bzw. sie für eine Weiterbildung zum Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen oder Hygiene und Umweltmedizin zu motivieren.

 

Staatsministerin Klepsch: »Der ÖGD ist ein unverzichtbares Element unseres Gesundheitswesens, weil er sich für die Bevölkerungsgesundheit stark macht. Ich werde daher jede sinnvolle Maßnahme unterstützen, die der Gewinnung von Ärzten für die Gesundheitsämter dient.«

 

Weitere Themen waren die Zahngesundheit der Kinder sowie die Aktivitäten des Landesverbandes, um den für die Kindergesundheit wichtigen Schulsport zu erhalten. Gesprochen wurde auch über einen möglichen Bundeskongress ÖGD 2021 in Sachsen.

Informationsfilm »Öffentlicher Gesundheitsdienst in Sachsen« vom Netzwerk »Ärzte für Sachsen«


13.10.2017

Der BVÖGD nimmt Stellung zum Entwurf von Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und -anwärtern nach § 2 des Heilpraktikergesetzes

 

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Stellungnahme BVOGD zu BMG Empfehlungen
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26.05.2017

120. Deutscher Ärztetag unterstützt die Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienst mit mehreren Entschließungen

 

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Beschlussprotokoll 120. DÄT- Auszug.pdf
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02.05.2017

Mitgliederversammlung des BVÖGD beschließt Austritt aus dbb Tarifunion

 

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Austritt dbb.pdf
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12.04.2017

Gespräche zur Beamtenbesoldung wurden abgeschlossen

 

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Gespraeche_zur_Beamtenbesoldung_abgeschl
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30.03.2017

Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen schreibt Preis aus

 

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Flyer_Preis_30_03_2017.pdf
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15.03.2017

Relaunch des Internetauftritts des LVÖGD abgeschlossen


14.02.2017

"Arzt in Sachsen" - Sächsische Ärztekammer informiert über die Weiterbildungsmöglichkeiten - auch im öffentlichen Gesundheitsdienst

 


10.01.2017

Staatsministerin Klepsch empfängt Vorstandsvertreter des LVÖGD zum Jahresgespräch

 

 

Zum Gespräch im SMS: v.l. SM Barbara Klepsch, Dr. Uerlings, Dr. Schubert, Dr. Hantzsche

 

 

 

In Fortführung der guten Tradition trafen sich am 10. Januar  2017 Vertreter des LVÖGD mit der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz.

 

Von Seiten des Verbands nahmen Dr. Uerlings, Dr. Hantzsche und Dr. Schubert am Gespräch teil. Neben Staatsministerin Barbara Klepsch waren Dr. Koch, Frau Böhm und Herr Strunden von Seiten des Ministeriums vertreten.

 

Der Vorsitzende LVÖGD berichtete über die Arbeit des Verbandes im vergangenen Jahr und über die Vorhaben, wie mit dem neuen Internetauftritt unter einem neuen Logo und überarbeiteten Informationsmaterialien die Werbung für den Verband, aber auch für die Tätigkeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst aktiviert werden soll. Ein großer Schwerpunkt für die Verbandsarbeit ist derzeit die Aktualisierung der „Aufgabenbeschreibung der Gesundheitsämter“.

 

Die Unterstützung des Verbandes für das Thema Impfen und die Möglichkeiten, wie sich Gesundheitsämter noch stärker in die Gesundheitsförderung und Prävention einbringen können, wurden erörtert. Staatsministerin Klepsch dankte den Medizinern im sächsischen Gesundheitsdienst ausdrücklich für ihren besonderen Einsatz im Rahmen der Erstuntersuchung für Flüchtlinge. »Wir werden unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2017 fortsetzen und die Ärzte und Zahnärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben bestmöglich unterstützen«, betonte die Ministerin.

 

(Quelle: NEWSLETTER der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Ausgabe 2/2017 vom 13. Januar 2017)