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Gesundheitsberichterstattung / Prävention
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Fachausschuss GBE / Prävention
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E-Mail: gbe@lv-oegd-sachsen.de
Mitglieder:
Dr. Zirm, Helke - Leiterin des FA , Landkreis Nordsachsen Dr. Thonig, Sabine - GSA Dresden Dipl.- Med. Thor, Henry - GSA Landkreis Bautzen Benkert, Ines - GSA Leipzig Dr. Hitziger, Detlev - GSA Löbau - Zittau Schröder, Gunthild - GSA Zwickau Prof. Dr. Zurhorst - HTW Mittweida Koesling, Stephan - SLfG Dresden Riedrich, Corina - SMS Dresden Kleinsorge, Angela - Statistisches Landesamt
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Gesundheitsberichterstattung (GBE) ...
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... hat die Aufgabe, für die Politik, die Fachöffentlichkeit und die Bevölkerung Informationen über die gesundheitliche Situation, Gesundheitsrisiken und die Versorgung mit Gesundheitsleistungen zur Verfügung zu stellen, sowie Handlungsbedarfe aufzuzeigen.
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Im Einzelnen zielen die Funktionen der GBE auf:
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Information (Situationsbeschreibung, Defizit- und Risikoanalyse) |
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Orientierung (Ziel- und Prioritätensetzung) |
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Motivation (Handlungsempfehlungen, Ansätze zur Problemlösung) |
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Koordination (Zusammenarbeit der Akteure, Vernetzung von Aktivitäten) |
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Evaluation (Bewertung der Maßnahmen bezüglich Zielerreichung, Effektivität und Effizienz) |
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Maßnahmen der Prävention müssen sich am Bedarf besonders belasteter oder gefährdeter Zielgruppen ausrichten. Diese können territorial (Kommunen), sozial (Menschen in vergleichbarer sozialer Lage), nach Geschlecht, nach Altersgruppen, nach Risikoprofilen (z.B. Übergewicht) oder kontextbezogen (Setting) abgegrenzt werden. Die Gesundheitsberichterstattung muss deshalb im Vorfeld mit den dafür geeigneten Werkzeugen und Methoden den Bedarf ziel- und handlungsorientiert aufzeigen.
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Leitgedanken
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Die demographische Entwicklung, veränderte Lebensumstände und die wachsende Belastung der Sozialversicherungssysteme machen in Deutschland eine stärkere Ausrichtung des Gesundheitswesens auf Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention notwendig. Dabei ist der Ausbau von Prävention und Gesundheitsförderung nicht nur als gesundheitspolitische sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen.
Die aufgenommenen Arbeiten für ein Präventionsgesetz und die Gründung des Deutschen Forums Prävention und Gesundheitsförderung belegen diese Entwicklung.
In diesem Zusammenhang steht auch der öffentliche Gesundheitsdienst vor neuen Aufgaben und wachsenden Herausforderungen. Diese beginnen mit der Initiierung und Koordination gesundheitsfördernder Maßnahmen und reicht bis zur Verantwortung für eine gesundheitsförderliche Städteplanung.
Voraussetzung für solch zielgerichtetes Arbeiten ist eine kontinuierliche problem- und handlungsorientierte Gesundheitsberichterstattung sowohl auf Landes- als auch auf kommunaler Ebene, die im Zusammenwirken mit den jeweiligen Akteuren des Gesundheitswesens vor allem auf die Beteiligung der betroffenen Bevölkerungsgruppen hinarbeitet.
Die Umsetzung der Aufgaben von Gesundheitsberichterstattung und Prävention stellt den öffentlichen Gesundheitsdienst sowohl organisatorisch als auch inhaltlich-konzeptionell vor neue Anforderungen, lässt aber auch viel Gestaltungsspielraum.
Zur Unterstützung dieses Prozesses in Sachsen hat im Januar 2004 der Fachausschuss Gesundheitsberichterstattung und Prävention seine Arbeit aufgenommen.
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Ziel des Fachausschusses ist es ...
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die Gesundheitsberichterstattung in Sachsen zu einem Instrument zur Standortbestimmung, Prioritätensetzung, Zielbestimmung und Steuerung der Gesundheitspolitik im Kontext von Umwelt- Verkehrs-, Bildungs‑, Familien- und Sozialpolitik zu entwickeln |
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Gesundheitskonferenzen sachsenweit zu etablieren, um Gesundheit zum Gegenstand öffentlichen Interesses und koordinierten Handelns für beteiligte Akteure zu machen |
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Veröffentlichung und Bündelung von Erfahrungen und Aktivitäten auf den Gebieten der Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsförderung und der Durchführung von Gesundheitskonferenzen |
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